Die Poesie der Stille

So viele Sterne, wie es am Himmel gibt, so viele verschiedene Menschen und Gedanken gibt es auch auf unserer Erde. Es wäre wirklich schade, wenn wir uns nur um uns selbst drehen würden, weil wir zu sehr an unseren Kulturkreis oder unsere eigene Sprache gebunden wären. Wie viele schöne, uns unbekannte Dinge würden wir verpassen?

Ich habe daher beschlossen, beim Wal im Kakao eine neue Rubrik einzuführen, die mir, wie das gesamte Projekt, sehr viel bedeutet. Ich nenne sie “Die Poesie der Stille”.

Denn wisst ihr, es gibt Bücher, die bar jeglichen Wortes sind. Damit meine ich nicht Kinderbücher für Kleinkinder, die ihr jetzt vielleicht im Kopf haben mögt. Solche mit Teddys, Bällen oder Sandförmchen. Ohne Frage, die sind toll für die Kleinsten, aber eben nicht, was ich euch hier vorstellen möchte.

Diese Buchvorstellungen werden sein wie die kleinen Pralinen, die ihr bei den Besuchen eurer Lieblingsurgroßtante kosten durftet.

Nur mit Bildern eine Geschichte zu erzählen und Emotionen zu transportieren, ist eine hohe Kunst. Diese Bücher sind grenzenlos – weltumspannend, ja universell, wenn man so will. Es ist egal, wie alt wir sind, aus welchem Land oder welcher Kultur wir kommen, ob wir lesen können, oder nicht. Nur mit Bildern zu sprechen ist uns Menschen seit Urzeiten gegeben. Denkt nur an die Höhlenmalereien. Ja, ich werde gerade etwas emotional.

Ich habe schon das ein oder andere Buch entdeckt, welches ich euch hier im Laufe der Zeit vorstellen werde. Diese Buchvorstellungen werden sein wie die kleinen Pralinen, die ihr bei den Besuchen eurer Lieblingsurgroßtante kosten durftet. Und ja, einige Titel werden in anderen Sprachen sein, da aus anderen Ländern. Ich werde euch sagen, worum es geht. Aber nur so viel, wie nötig ist. Vielleicht werde ich auch den Verfasser eines Buchs zitieren, wenn er zu seinem Werk etwas erklärt hat.

Die Idee hinter dieser Art von Büchern ist, dass sie für eine jede bzw. einen jeden von uns ein Unikat sind. Egal, wie viele Menschen auf der Welt das gleiche Buch besitzen. Es wird nie dasselbe sein.

Ihr denkt, ich bin etwas verrückt? Nein, ich sehe es täglich, wenn ich meine Tochter beobachte, die noch nicht lesen kann. Die Geschichten, die sie schon zig Mal gehört hat und eigentlich kennt, erzählt sie sich und ihrer Puppe immer anders. (übrigens auch gern in einem ihr eigenen Reim-Singsang) Immer wieder entdeckt sie neue Details in den Bildern, die der Geschichte eine neue Wendung geben.

Egal, wie viele Menschen auf der Welt das gleiche Buch besitzen. Es wird nie dasselbe sein.

Und stellt euch vor, wie ein und die selbe Geschichte sich verändern mag, wenn wir einen guten oder schlechten Tag hatten. Wird es eine fröhliche Wendung nehmen, oder sich eher zu einem Drama entwickeln? Wie unterscheidet sich das Buch, wenn wir die Geschichten unseren Kindern erzählen oder sie sie uns? Und wieso sollte man eigentlich keine eigenen Verse dazu erdichten? 🙂

Ich bin sehr gespannt, wie euch die Bücher gefallen und das ganze Konzept. Es würde mir viel bedeuten, wenn ihr mir eure persönlichen Erfahrungen als Kommentare hinterlasst.

Nun seid gespannt und fiebert dem ersten Buch entgegen.

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