Der Wolkenriese Klitzeklein


Der Wolkenriese Klitzeklein
Wollte gern ein Läuschen sein.
Im dicken Haar sich zu verstecken.
Die Menschen herrlich zu erschrecken.
Ja das schien ihm als Lebensziel
Erstrebenswert und zwar sehr viel.

Der Wolkenriese Klitzeklein
Wollte gern ein Würmchen sein.
Denn Würmer krochen, wusste er,
In der Erde hin und her.
Den ganzen Tag durchs Erdreich wühlen
Das wollte er auch einmal fühlen.

Der Wolkenriese Klitzelkein
Wollte gern ein Mäuschen sein.
Tag ein Tag aus nur Käse kauen
Und dabei zum Himmel schauen.
Seine Familie wäre groß
Und ständig wäre etwas los.

Der Wolkenriese Klitzeklein
Wollte gern ein Vöglein sein.
Er hätte wunderschöne Schwingen.
Den Menschen würd er Lieder singen.
Er flöge höher als hoch hinaus
Der Himmel wäre sein Zuhaus.

Ja, das wären tolle Leben.
Jedes erfüllte seinen Zweck.
Es könnte fast nichts Schönres geben,
Nur seine Lieben wären weg.
Er könnte winken oder schrein
Sie sähn ihn nicht, er wär zu klein.

Am Ende sah der Riese ein:
„Es ist doch schön, ich selbst zu sein.“

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